Triathlon Eschelbach

 swimfaster - Der Shop der Champions

02.08.2014                                                                     22. Escheschelbacher FreizeitSportler Triathlon

Zum bereits 22. mal wurde vergangenen Samstag der Bolzplatz in Eschelbach zum Triathlon Eventgelände umfunktioniert. Naja, eigentlich erst zum 18. mal, da die ersten Jahre das Ziel noch an anderen Plätzen rund um Eschelbach war, bis sich der Bolzplatz bewährte.

Viele fleißige Helfer standen Punkt Neun Uhr wieder bereit, um einen würdigen Wechsel- bzw. Zielbereich aufzubauen und die Strecke zu markieren. Danke an alle Helfer!!!

Als sich um 14:00 Uhr alle am Bolzplatz zur Oberarmbeschriftung und Ablaufbesprechung trafen, sah es um die Durchführung des 22. FzS Triathlons eher schlecht aus. Dunkle Wolken, Blitz und Donner und einsetzender Regen sprachen gegen einen sicheren Ablauf. Die Wetterapp auf meinem Handy sagte allerdings "Gutes" voraus. 15:30 Uhr soll der Spuk vorbei sein. Also rauf zum Neumühlsee. Die ganz Harten fuhren zum Aufwärmen gleich mit ihren Fahrrädern, im Regen, hoch zum Start - Respekt!

 Der ganze Bericht.......    Ergebnisse    Bilder

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20.07.2014   Triathlon Waldenburg

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21.06.2014   Zugspitz Ultratrail 100km

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31.05.2014   Linz Triathlon

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11.05.2014   Trollinger Marathon

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26.04.2014   Mallorca 312

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26.01.2014   SkiTrail Tannheimer Tal

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Sylvesterlauf 2013 in Eschelbach

Dieses Jahr waren die Traditonalisten des Zweistunden Sylvesterlaufs wieder in Eschelbach zu Gast.


Relativ pünktlich gings bei herrlichem Sonnenschein in Richtung "Berge" los. Nur drei wollten diesmal die kürzere 11km Tour laufen, die leitete der wiedergenesene Mac Mühlbeyer, die anderen 23 nahmen sich die lange 23km Runde vor. Zum Teil gings übelst steil nach oben, wo so mancher mit der Hangabtriebskraft zu kämpfen hatte;-)

  

Natürlich gings auch wieder Querfeldein auf schmalen Trails und über kleine Bäche.

 

Dank dem gefrorenen Boden blieben unsere Treter aber trocken und fast Matschfrei. Nach einer Runde um den Neumühlsee gings über die Ziegelhütte zur Hohenau und dann auf den Stairways to Heaven wieder hoch nach Waldenburg. Nach der Panorama Stadtrunde war kurze Stärkung bei Haubers angesagt.
Vielen Dank an Alex und Ulrich fürs Catering!!!




Danach gings zum Glück fast nur noch bergab, denn die über 500 Höhenmeter hatten bei einigen, vor allem bei mir, schon ihre Spuren hinterlassen.
Zurück in Eschelbach war dann noch gemütliches Beisammen sein angesagt. Dieses Jahr ohne den Luxus des letzen Jahres in Ohrnberg mit warmer Dusche und beheiztem Sportheim. Das gibts dann wahrscheinlich nächstes Jahr wieder. Aber die die nach Eschelbach kommen wissen eh was auf sie zukommt;-)



Wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches, vor allem verletzungsfreies Jahr 2014!!
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21.07.2013 Waldenburger Triathlon

Bei meinem lieblings Wettkampf liefs diesmal nicht wie gewünscht. Das schlechteste Ergebnis was die Zeit (1:03:58 Std.) betrifft seit 2003 und was die Platzierung (9.) betrifft seit 1994!! Ein seltsamer Schwimmstart führte zur schlechtesten Schwimmzeit (9:44 Min.) seit 1997 und zur schlechtesten Schwimmplatzierung seit 1994. Beim Radfahren gings zwar etwas besser, aber die 35:11 Min. für die 21 Kilometer bedeuteten nur Rang 4, schlechter war ich zuletzt 1994. Langsamer als die gelaufenen 19:03 Min. war ich das letzte mal 2003.

Schön wars trotzdem. Die Stimmung und das Wetter waren wieder vorzüglich!!

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30.06.2013 Rothsee Triathlon

2:13:06 Std., Platz 54, Ak 4.

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23.06.2013 City Triathlon Heilbronn

  

2:25:09 Std., Platz 5, Ak 1.

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25.05.2013 Rennsteig Supermarathon

72,7 km, 7:19:29 Std., Platz 232, Ak 58

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05.05.2013 Trollinger Marathon in Heilbronn

3:14:09 Std., Platz 42, Ak 9.

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09.-23.03.2013 Magic Camp Fuerteventura

Wir hatten zwei super sonnig schöne Wochen mit sehr wenig Wind auf Fuerteventura. Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht. Schwimmen, Radfahren, Laufen, Stabi, viele nette Leute und ganz viel Essen - Triathlet was willst du mehr!!









Hannes Hawaii Tours  Professional Endurance Team  Magic Sportfood

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28.12.12 & 05.01.13 Neckarsteig

Eigentlich war geplant die 126 Kilometer Neckarsteig von Bad Wimpfen nach Heidelberg Nonstop zu bewältigen.

Das hat allerdings nicht ganz geklappt und wurde in Eberbach nach "nur"79 Kilometer wandern, wegen diverser Leiden, frustriert abgebrochen.

An gleicher Stelle haben wir uns dann eine Woche später auf die restlichen rund 50 Kilometer begeben. Mit deutlich weniger Gepäck und im Laufschritt hat die Sache viel mehr Spaß gemacht und noch ein schönes Ende gefunden.

Bilder

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Sylvesterlauf 2012

Der traditionelle zweistunden Sylvesterlauf hat dieses Mal in Ohrnberg bei herrlichem Laufwetter stattgefunden. Es waren insgesamt 58 Läufer auf den beiden Strecken unterwegs. Die rund 20 zweistunden Läufer waren zuerst flach Kocheraufwärts unterwegs. Dann gings durch den Wald hoch nach Ruckhardtshausen und auf der Höhe nach Lampoldshausen. Von dort gings zurück ins Kochertal nach Kochersteinsfeld und auf dem Radweg nach Möglingen zur Verpflegungsstelle. Danach weiter nach Ohrnberg, wo allerdings noch nicht schon Schluß war, sondern entlang des Pfahlbachs hoch nach Eichach. Dort konnte die schöne Aussicht noch einmal genossen werden, um dann mit Schwung die 20% Gefälle nach Ohrnberg runter zu sausen. Rund 24 Kilometer waren im Ziel auf den GPS Geräten abzulesen.


Im Sportheim hatten die fleissigen Helfer schon kräftig geschuftet und alles vorbereitet, und nach ner warmen Dusche gabs Pasta, Kuchen, Kaffee, Bier..... Und dann gabs sogar noch ne Tombola mit wertvollen Preisen! Tolle Orga, vielen Dank an die "Wächlinger"! Gerne wieder.

Bilder

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10.+11.11.12 WABULON Ausflug

Bericht  Bilder

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#12  24.10.12 Urlaub im Paradies

So langsam ab sicher geht das schöne Leben hier nun einem Ende zu. Morgen werden wir wieder nach Kona fliegen und noch einen Beachtag auf Big Island einlegen, bevor gegen 21 Uhr unser Flieger in die Heimat abhebt.

Seit dem Ironman hab ich ja hier nichts mehr von mir hören lassen, ich bzw. waren aber ständig mit chillen, baden, shoppen und irgendwelchen Unternehmungen, etc. beschäftigt. Also keine Sorge, uns geht es bestens und wir hatten eine wirklich super schöne Zeit auf Hawaii. Die entspannten Tage auf Maui haben dafür gesorgt, dass der Wettkampf schon in ganz weite Ferne gerückt ist. Hier nun noch ein paar Eindrücke aus dem "Paradies" ohne Sport.


Inselrundfahrt Big Island      Coconut Island / Hilo   

   
Unterm großen Banyan Tree / Hilo

An der Senic Road

Waipio Valley
  
 Locationwechsel nach Maui

Warten am "Gate"                                       


 

 
Menehune Shores in Kihei, unser Zuhause auf Maui.




Inselrundfahrt Maui

Mit dem Jeep gings zuerst kurvig...

an der Nordküste entlang,....

durch Kahakuloa....

an den steinigen Honolua Bay Strand.

Der weltberühmte Hookipa Beach in Paia. Dort wurde das Wellenreiten erfunden und kommen im Winter die Mosterwellen "Jaws" heran.

Heute allerdings nicht;-)

Road to Hana, 34 Meilen, 54 meist einspurige Brücken und gefühlte 10000 Kurven.

Immer auf und ab an der Küste entlang.

Im Waianapanapa State Park gibts allerhand zu sehen, Grotten, Palmenwälder....

Lavatube.....

Mörderische Brandung.....

Pechschwarzer Strand.....

und "Hula-Tänzer".

Wasserfälle an den Seven Pools im Oheo Gulch.

Süßwasserdusche unterm Wasserfall.


 
Nach dem Planschen im "Paradies"...

gings auf höllischen Strassen...

unter der Südseite des Haleakala ....

immer der Küste entlang wieder nach Hause.

Von der langen Fahrerei bekommt man ganz schön Kohldampf, und...
man braucht am nächsten Tag ne Auszeit! Am Kaanapali Beach.





Beachfront Sunset in Lahaina


Segeltörn nach Lanai


Mit dem Katamaran ging von Lahaina auf Nachbarinsel Lanai.

Zuerst im Schatten,

dann entsannt die Sonne anbetent.

Vor Lanai gings erstmal Schnorcheln.

Viele bunte Fische gabs zu sehen....



Der bekannteste ist der Humuhumunukunukuapua'a.

Aber nicht nur Fische gabs zu sehen;-)

Danach war Picknick angesagt,....

am schönen Sandstrand von Lanai.

Arbeiten mussten wir dann auch noch....

und danach Pause machen!

So lässt sichs leben!!


Sonnenaufgang am Halakalakrater

Gegen 5:30 Uhr am Gipfel des Haleakala auf 3050 Meter.

Warten auf den Sunrise

6:18 Uhr, der Tag erwacht mit einem Farbenspektakel.

Ganz schön kalt wars den "Beduinen".

Da hilft nur kuscheln.

Die Wolken schwappen über den Kraterrand.



Mit Wollmütze auf Hawaii!?!
 
                                                         Auf nem Berg muss geklettert...

und die Aussicht genossen werden!
Entsannung am Keawakapu Beach

Mit einem Sprung ins "kühle" Naß,...

auftauchen....


und dann von den Wellen an den Strand tragen lassen...

anschließend entspannen und Sonne tanken.

Dazwischen immer wieder abkühlen,...

Spaß haben.....

und austoben...

und Hang Loose.

Bis die Sonne untergeht.



Dann schnell noch ein paar Zeilen schreiben....

bei diesem wunderbaren Ausblick auf den Sunset.

Wir hatten wieder eine herrliche Zeit auf einem der wunderbarsten Flecken Erde.....

und haben unsere Spuren hinterlassen!

Mahalo !


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#11  13.10.12  Ironman World Championship Hawaii

Das große Rennen ist gefinised. 10:23:00 Std., ist nicht wirklich das was ich mir vorgenommen hatte. Unter Zehn Stunden sollte es schon sein. Ich hab versucht alles zu geben, was aber gestern leider irgendwie nicht möglich war.


Der Raceday Morgen hat sehr gut für mich begonnen, da ich lange und sehr gut geschlafen habe. Babs hatte natürlich schon wieder das Frühstück für mich hingerichtet. Von Aufregung vor dem großen Rennen keine Spur, deshalb konnte ich auch ordentlich futtern.  Dann standen die üblichen Vorbereitungen an. Ich hatte sogar noch die Ruhe und die Zeit Emails zu schreiben. Um kurz nach fünf sind wir dann in Richtung Pier gegangen.  Der ganze AliDrive war gefüllt mit zum Pier strömenden Triathleten. Die Wechselzone lag im gleißenden Scheinwerferlicht und alles wuselte und hantierte. Da kam dann auch bei mir wieder dieses ganz besondere Vorstartkribbeln auf.  Irgendwie läuft alles wie ferngesteuert ab. Bevor ich zu Rad konnte, musste ich erst zum Bodymarking.  Dort wird jedem Athleten fein säuberlich von freundlichen Helfern die Startnummer auf die Oberarme gestempelt. Leider musste ich mich dann um 6 Uhr auch schon ungewöhnlich früh von meiner Babs verabschieden, weil sie zu ihrem Referee Treffpunkt musste. Das folgende Prozedere ist allerdings eh immer das gleich und helfen kann bzw. darf einem eh niemand. Also ab in die Wechselzone, alles fürs spätere Radfahren herrichten. Die Schuhe ind die Pedale und mit Gummis fixieren, die Oakley und den Helm platzieren, die Trinkflaschen füllen und natürlich Reifen aufpumpen.  Zu guter Letzt noch „Kraftfutter“ in die jeweiligen Beutel. Danach war ausser dem obligatorischen Dixi-Gang nur noch warten angesagt.


Die Profis waren zwischenzeitlich gestartet. Um 6:45 Uhr hab ich mich dann die kleine Treppe zum Dig me Beach hinunter begeben. Wie die Lemminge drückten die blauen und rosanen Badekappen jetzt in Richtung Wasser. Ich hab mich wie vor sechs Jahren ziemlich rechst gehalten. Schon beim warten auf den großen Knall herrschte  ordentlicher Wellengang.  Ich ließ mich noch ein wenig hin und her schaukeln und genoß wie die Sonne gerade über den Hualalai blinzelte. Dann wollte ich eigentlich nur noch los. Tausende johlende und klatschende Zuschauer rund um das „Schwimmstadion“ am Pier, eine unglaubliche Stimmung. Rund 1900 Athleten warten im Wasser strampelnd auf den erlösenden BANG. Und dann......, Go, Go, Go,.....?!? Auf zuruf wurde die Ironman Weltmeisterschaft gestartet, da die Kanone nicht recht wollte. Sofort begann die Kailua Bay zu „ kochen“. Ich hab mich mich von Beginn an aus dem Gröbsten herausgehalten. Das funktionierte auch einige Zeit. Schon nach relativ kurzer Zeit war das Segelboot am Wendepunkt gut zu sehen, nur näherkommen wollte es nicht. Das einzige was näher kam, waren ständig die rosanen Badekappen. Unglaublich was manche Frauen für eine bescheidene Orientierung haben. Von links nach rechts und wieder zurück. Und wirklich immer nur Frauen! Zum einen hab ich eh schon gespürt, dass ich nicht vorwärts komm, der Wendepunkt wollte einfach auch nicht näher kommen und dann noch diese ständige unötige Gezerre und Geschubse der „Damen“. Das hat mich ziemlich genervt. Da es zum Wendepunkt raus ungewöhnlich lange gedauert hat, hab ich gehofft, dass dann der Rückweg wenigstens flott von statten geht. Aber auch der fühlte sich unendlich an.

 

Als ich dann endlich wieder am rettenden Pier ankam, bekam ich beim Blick auf die Uhr die Bestätigung. Unter 1:10 Std. Hab ich gehofft, 1:13 Std. erwartet und 1:16:51 Std. hab ich benötigt. Dann hab ich mir erstmal das Salzwasser abgeduscht. Die freundlichen Helfer haben mich mit Sonnencreme zugekleistert und mir den Weg durch das Labyrinth der Wechselzone zum Rad und hinaus gewiesen. Rauf aufs Rad, rein in die Raschuhe und los gings. Auf den ersten ca.12 Kilometern gilt es die super Stimmung zu genießen, danach wirds nämlich ziemlich einsam. Schon nach den ersten Kilometern, den Kuakini Highway hoch zum ersten Wendepunkt in Kona, musste ich feststellen, dass der Abstand auf die schnellsten Ak'ler riesig war, und vor allem, dass das ganze Feld anscheinend vor mir war. Das war schon sehr demotivierend.

Erschreckend kam dazu, dass ich mich vom ersten Kilometer an kraftlos fühlte und keinen Druck auf die Pedale brachte. Aber die Hoffnung auf Besserung bestand ja noch und 180 Kilometer sind lang. Schier endlos zog sich das Band der aneinander gereihten Triathleten auf dem Queen Kahahumanu Highway durch die Lavafelder. Da lag genug Arbeit vor mir. Allerdings gehts hier nicht so forsch nach vorn wie bei einem „normalen“ Ironman. Die allermeisten die hier fahren, haben sich qualifiziert und das sind nunmal die Besten und die beherrschen ihr „Handwerk“. Trotzdem war ich viel am überholen. Selbstverständlich immer Regelkonform, um der Gefahr einer Zeitstrafe aus dem Weg zu gehen. Von Beginn an hab ich sehr darauf geachtet genügend Energie und Flüssigkeit zu mir zu nehmen, was auch Problemlos funktionierte. Die Energie wollte bloß nicht in die Beine:((

 

Der Himmel war wolkenlos, es war warm aber noch nicht heiß und bis Waikoloa war auch der Wind kein Thema. Ab dort wurden die Verhältnisse dann nach und nach hawaiianischer. Die letzten 12 Meilen Richtung Hawi zum legendären Radwendepunkt schlug der Wind dann erbarmungslos zu, was ordentlich „Körner“ kostete. Leider musste ich auf diesem Streckenabschnitt auch meinen „Teamkollegen“ Sebi Kienle mit Plattfuß am Streckenrand stehen sehen. Die  Parade der Pros auf der Gegenfahrbahn konnte mit etwas von der mühsamen Schinderei ablenken. Die Jungs sahen zum Teil auch schon abgekämpft aus. Kurz vor Hawi kam dann Babs als Referee entgegen. Leider war sie diesmal nicht längere Zeit in meiner Nähe.

Nach dem Turnaround in Hawi bließ der heftige Wind aus den Kohala Mountains nun von hinten. Das war wie fliegen!! Kurz vor Kawaihae hatte der Spaß dann wieder ein Ende. Die Strasse führte nun wieder in Richtung Süden und aus der bileß der Wind. Und richtig heiß ist es mittlerweile auch geworden. An jeder Verpflegungsstelle war kühlen und Flaschen auffüllen angesagt. Die Ernährung hatte ich längst auf Gel umgestellt. Zum Senic Point hoch wurde ich dann richtig müde, der Wind ließ auch nicht nach, so verlor ich weiter Minute um Minute. Längst war mir klar, dass ist heut nicht mein Tag. Aber auch die heissesten und windigsten 180 Kilometer sind irgendwann vorbei. Weder die erhoffte noch die geplante Zeit konnte ich erreichen. Die 5:19:14 Std. war gut zehn Minuten zu langsam.

Oft hab ich auch an all meine Fans gedacht, die das, bzw.  mein Rennen live verfolgten. Nur nicht zu lange brauchen, die sind auch alle müde.


Trotzdem hab ich mir schon in der Wechselzone genügend Zeit genommen mich zu kühlen, verpflegen und einzucremen. Und da die Beine eh nicht so wollten wie ich mir dasvorgestellt hatte, bin ich den Marathon gleich mit gedrosselter Drehzahl angegangen. Mir war wichtig durchzulaufen und nicht die zweite Hälfte draussen durch die Lavafelder zu latschen. Das Beste war, dass ab KM 2 Babs mit ihrem heißen Bike in meiner Nähe war.

Die ersten 12 Kilometer in Kona auf dem Ali Drive und die berüchtigte Palaniroad hoch, vergingen gefühlt recht schnell. Der Highway Stadtauswärts wollte kein Ende nehmen und das Schild zum EnergyLab tauchte ewig nicht auf.  Die Sonne knallte auf den  Asphalt und ich war immer froh wenn ich wieder eine Verpflegungstation  erreicht hatte.  Ich weiß nicht wieviel Liter Flüssigkeit und Eis ich in und über mich drüber geschüttet hab. Bloß nicht auch noch wie damals in Nizza überhitzen.  Am Wendepunkt hat man dann noch ca. ein Drittel der Laufstrecke vor sich, aber es geht nach Hause! Die Steigung raus aus dem Energy Lab hat mich richtig Kraft und Tempo gekostet. Höllisch heiß wars dort auch. Aber als ich wieder raus war und Babs wieder an meiner Seite hatte, liefs ganz brauchbar zurück in Richtung Kona. Zum Glück blieb ich von Krämpfen verschont und so bis auf die letzten Verpflegungsstellen alles durchlaufen. Ich hatte auch dank der guten Behandlung durch Ini undJan im Vorfeld keinerlei Muskuläre Probleme! Selbst die  Palaniroad abwärts konnte ich genießen.


Durch ein  Menschenspalier gings dann die letzten Meter auf dem Ali Drive in Richtung Ziel. Alleine diese geile Stimmung und das Feeling auf den letzten ca. 400 Meter wischen alle Strapatzen beiseite. Egal wie das Ergebnis ausfällt, ein Hawaiifinish ist  einfach was ganz Besonderes. In bin der glücklichen Lage, dass ich das nun schon zum fünften mal geniessen zu durfte.

Am Ende steht nun ein Ergebnis mit dem ich leben kann, aber nicht wirklich glücklich bin. 10:23:00 Std. bedeutet Platz 568 Overall und 54. In der AK 45. Meine schlechteste Platzierung hier in Hawaii. Das gute aber ist, dass ich körperlich  nicht so am Sack bin, weil ich mich halt nicht voll abgeschossen hab. So kann ich die nächsten Tage wenigsten uneingeschränkt genießen.


Rank: 54
Overall Rank: 568
BIB:890
Division:M45-49
Age:44
State:NEUENSTEIN-ESCHELB
Country:GER
Profession:Mechanic
Swim:1:16:51
Bike:5:19:14
Run:3:38:42
Overall:10:23:00

e 

Vielen Dank fürs Daumen drücken und die Nacht um die Ohren schlagen, sowie die vielen Emails und SMS! Mahalo!

Sorry, daß ich solange keinen Bericht geschrieben habe. Hatte aber leider keine Zeit und keine Möglichkeit. Danke für euer Verständnis.

 

, your finish!

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#10  12.10.12  Nur noch Stunden….

So jetzt ist es soweit, es sind nur noch wenige Stunden bis zum Großen Rennen auf Hawaii. Das Rad ist gerichtet, ebenso die Rad und Laufwechselbeutel. Der CheckIn, der hier wie immer zelebriert wird, ist erledigt. Ich hab die letzte große Portion Pasta in mich reingedrückt und muss dann nur noch meine Wadln rasieren. Die Aufregung hält sich in Grenzen, ist ja nichts wirklich neues für mich. Das Wetter wird werden wies wird; heiß und sehr windig ist vorhergesagt; aber für alle gleich! Hart wird’s allemal.

 

Jetzt ist es an der Zeit meinen treuen Lesern und allen meinen Gönnern und Supportern zu danken!!! Es immer ergreifend wie viele Wünsche und aufmunternde Emails , SMS ich vor dem Rennen erhalte.

MAHALO

Vielen Dank an alle die mir ne Nachricht haben zukommen lassen. Und Sorry dafür, dass ich nicht geantwortet habe!! Wollte aber nicht die ganze Zeit vor der kaputten Kiste hier verbringen.

Danke im Voraus an alle die mir Morgen die Daumen drücken!

Vielen Dank und viel Spaß den Organisatoren und Teilnehmern der „VHS“ Ironman Hawaii Party! Kann leider nicht dabei sein:-( und wird trotzdem bei euch sein:-))

Ganz Großen Dank an Ingrid und ihre Familie. Für die aufgebrachte Zeit, und dass Du mich mit wunderbaren Massagen, aufmunternden Worten und einer Eselsgeduld immer wieder fit gemacht hast!!!

Ein spezieller Dank an den wohl besten Medizinmann und Wunderheiler Jahn Kühn, der immer zu Stelle ist, wenn’s ganz arg zwickt und klemmt.

Und dann ist natürlich denen zu danken, die mich unterstützen wenns finanziell klemmt! Vielen Dank dafür! Stone für den unermüdlichen Einsatz bei der Fa. FÖRCH.

„Der Gerät“ Stecker für das Arrangement mit der Fa. Kratschmayer.

Natürlich MAGIC himself.

Danke auch an meinen Arbeitgeber Wolverine AM, und dem Sportshop Lumpp.

 

Ohne euch alle wärs viel viel schwerer hier herzukommen! DANKE

 

Unmöglich wärs aber ohne meine Familie!! Wenn ich Babs nicht hätte, die alles organisiert, sich wochenlang für den Trip den Allerwertesten aufreißt, die Launen eines unzufriedenen Sportlers aushält, ne Tochter die mit ihren Problemen den Sport als ganz unwichtig macht und einer bezaubernden Enkeltochter die einfach immer strahlt und Opa glücklich macht, wär ich gar nicht motiviert das alles auf mich zu nehmen.  Die geben mir die Kraft und den Rückhalt, so dass es dann halt ausschaut, als hätt ich nichts anders zu tun als zu trainieren!

VIELEN LIEBEN DANK!!

 

So und für Morgen hab ich mir vorgenommen:

>Ankommen

>Bei Tageslicht (unter 11 Stunden)

>Marathon unter 3:30 Std.

>Unter 10 Stunden

!!!Genießen!!!

 

 

Hier noch ein paar Links:

Ironman.com

Tri-mag.de

Tri2b.com

Triathlon.de

Tri226.de

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#9  11.10.12  Relaxen

Da ich die ganzen letzten Tage wenig Ruhe fand und immer sehr aufgeregt und hippelig war (warum auch immer), hab ich mir heute Ruhe in Form von einem ausgiebigen Mittagsschlaf verordnet. Vorher war ne kleine Runde Schwimmen (bis zum Coffeeboat) angesagt. Die Schwimmerei wir hier immer gefährlicher, da sich so viele Schwimmer kreuz und quer entgegenkommen. Danach stand ein Fotoshooting für uns TEAM MAGIC Starter an. Das hat Flo von Magic Sportfood France organisiert. Sebi war leider nicht dabei. Also zogen Estelle und ich alleine eine Show am Dig me Beach ab. War extra ein Französischer Fotograf mit professioneller Ausrüstung angetrabt. Unter dem Motto „Be Magic“ mussten wir uns halt verrückte Posen ausdenken und crazy schaun. Alles gar nicht so einfach, wenn man nicht Luke Dragstra heisst!

 

Beim Abhängen am Pier sind uns die Raelert Brothers noch vor die Linse gelaufen. Ein Foto mit den „Triathlon Geräten“ an diesem „heiligen“ Ort – da stellt’s mir jetzt noch die Haare. Babs hat sich mit der viermaligen Hawaii Siegerin Chrissie Wellington ablichten lassen. Ich widerhole mich gerne - ist total abgefahren hier!

 

Die Pasta Party war heute Abend auch. Wie immer, nix besonderes zu Essen, Dosengetränke und zu Beginn eine Hawaiianische Show Einlage. Dann die üblichen Begrüßungen, ein paar Ehrungen und  div. stimmungsvolle Filme moderiert von the Voice of Ironman Mike Riley.

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#8  10.10.12  Delfin Schwimmkurs

Heute war ich wieder beim allmorgendlichen Schwimmen am Pier. Natürlich waren wieder Unmengen von Athleten und Zuschauern Vorort. Ist schon verrückt, was da abgeht. Ist aber irgendwie auch schön. Allerdings hab ich hier immer das Gefühl, dass die anderen hier alle besser trainiert und fitter als ich aussehen. Beim Schwimmen bestätigt sich das Gefühl dann meistens noch. Nicht nur aufgrund des heute relativ heftigen Wellengangs war mein Schwimmtempo nicht gerade hoch. Ich werde definitiv häufiger Überholt, als dass ich das Vergnügen habe :-(( Nach ca. 1 Kilometer Schwimmstrecke wurde ich allerdings von drei „Athleten“ mit so hoher Geschwindigkeit überholt, dass ich dachte ich steh. Als ich die drei erkannte, hab ich dann auch sofort angehalten. Eine ganze Gruppe Delfine gesellte sich um uns. Keine zwei Meter von mir entfernt schwammen die Schwimmkünstler elegant und scheinbar Mühelos an mir vorbei. Gerade so, als wollten sie mir zeigen wie das mit dem Schwimmen wirklich geht;-) Auch unter mir waren welche zu sehen. Unglaublich ist auch die Tiere unter Wasser „live“ zu hören!! Immer mehr Triathleten unterbrachen ihr Schwimmtraining, was die Delfine anscheinend dazu animierte ein paar Kunststücke vorzuführen. Sprünge und Drehungen und das alles in umittelbarer Nähe. Einfach unbeschreiblich!! Meinen Foto hatte ich so weit draußen leider nicht dabei, aber ich habs abgespeichert.

Auf dem Rückweg bin ich dann noch an der Espressobar vorbeigeschwommen und hab mir einen kleinen „Schwarzen“ gegönnt. Das alles gibt es nur in Kona. Selbst einen Wegweiser zum Koffeboat gibt es unter Wasser.


Zuhause war abhängen am Pool angesagt. Allerdings hab ich gleich ein paar Übungen versucht nach zu machen  die mir die Delfine zuvor gezeigt hatten. Sieht bei mir einfach nicht so elegant aus;-)

 

Nachmittags war dann die Wettkampfbesprechung in Deutsch. Die wurde von Kai Walter, dem Ironman Europe Boss, gehalten. War fürn Arsch, weil nix Neues. Zudem erfahr ich am Freitag von meiner Babs alles Wichtige von der „Front“, denn sie wird als Referee bei der Ironman Triathlon Weltmeisterschaft eingesetzt werden!!!! Diese Ehre ereilt auch nicht jeden „Dahergelaufenen“. Die Anwesenheit an der Besprechung hat zum mittlerweile zweiten Porträt in einer Bildergalerie auf Trimag.de geführt.

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#7  9.10.12  Jetzt geht’s los!

Da ich heute endlich mal brauchbar geschlafen habe, hab ich keinen Stress gemacht und das schwimmen sausen lassen. Nach dem morgendlichen FaceTime Meeting mit diversen Kumpels, ging ich zum Laufen. Übrigens: Wer ein Apple Gerät besitzt, kann unter uwerichlik@freenet.de zwischen 18:00 und 19:00 Uhr (Eurer Zeit) neidisch gemacht werden! Da geht bei uns die Sonne auf und der Tag beginnt.

Mit einer Hannes Gruppe bin ich zum Queen-K Highway rausgefahren, um die letzten Kilometer des Ironman Marathons zu laufen. Ins Energy-Lab dürfen keine geführten Gruppen und auch keine Fahrräder mehr rein, deshalb nun diese Variante mit den stinkenden lauten Autos und den nervigen Ampeln. Einige sind gleich ordentlich im 4:10er Schnitt vorneweg gerannt, was mir dann doch deutlich zu schnell war.

Es war heute auch wieder saumäßig heiß, was mir gleich wieder ein bisschen Muffensausen bereitete, da mich die Hitze immer noch plättet. Wenn ich allerdings am Samstag im gleichen Schritt wie heute die Palani Road runter rennen kann, dann hab ich alles richtig gemacht. Nach dem Zehner wurde von Hannes noch ein Pre-Race Meeting angeboten, bei dem alles Wichtige zum Wettkampf mitgeteilt wurde. Zur Erfrischung gab’s kaltes Erdinger Alkoholfrei. Unter anderen war auch Timo Bracht und TEAM MAGIC Star Sebi Kienle anwesend und gaben wertvolle Tipps. Natürlich hab ich auch das angekündigte Foto mit dem frisch gebackenen 70.3 Weltmeister knipsen lassen.

Nach ner ausgiebigen Runde Sonnenbaden am Pool, gings wieder in die Stadt zur Nationenparade, welche der offizielle Start der Ironman Woche ist. Leider hat sich wieder kein deutscher Profiathlet blicken lassen, was ich immer sehr Schade finde. Denn diese 30 Minuten Fußmarsch würde deren Form vermutlich nicht negativ beeinflussen. Ein Teamshirt fürs Team Germany gabs auch nicht, da könnte sich die DTU ruhig auch mal etwas Bemühen, es handelt sich hier schließlich um eine WM. Von Tri-Mag.de gabs schicke Visor für die Deutschen. Der ganze Einmarsch der Nationen gleicht einem Karnevalsumzug mit Giveaways, Bonbons und Musik. Das deutsche Team war wohl das lauteste, da die Jungs von Hannes als Vorschreier mit Megaphon tätig wären.

    

Wenn die halbe Meile auf dem Alii Drive vom King Kamehameha Hotel zum Hale Halawei zurückgelegt sind, endet der Umzug direkt in der Expo. Die ist dieses Jahr so groß und umfangreich wie ich selten eine Expo gesehen habe. Die ist WM würdig. Dort werden dann die locker sitzenden Dollars von den kaufwütigen Ironmännern abgeknüpft. Es gab aber auch wieder einige nette Geschenke. Ab jetzt kann sich hier niemand mehr dem Ironman entziehen.

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#6  8.10.12  Out in the Fields

Heute hab ich mich mal zeitig aus der Kiste geschwungen und bin nach kurzem Frühstück zum Pier gelatscht. Jetzt geht hier langsam die Post ab. Es sind nun deutlich mehr der durchtrainierten, gebräunten und Sixpack bepackten Gestalten am Pier zu sehen als die Tage vorher. Das hat jetzt nix mehr mit Hang Loose und Hawaiian Style zu tun, das ist der pure Ironman Hawaii Wahnsinn.


Das gibt’s nur hier und das macht auch alles so besonders. Ich hab mich dann zu der Spezies gesellt und bin in Richtung Wendepunkt losgepaddelt. Klares blaues Meer, bunte Fische, Korallen, leichte Dünung und 26°C Wassertemperatur, da macht da macht schwimmen sogar mir Spaß! Als ich nach 1,6 Kilometer gewendet und mich auf den etwas beschwerlicheren Rückweg begeben habe, hatte ich so was von Gänsehaut. Beim Anblick der Palmengesäumten Konacoast, dem Hualalaii im Hintergrund, der weißen Moku'aikaua Church und den Banyantrees, halt den typischen Bildern und Eindrücken des Ironman Hawaii wurde mir langsam wieder richtig klar wo ich mich befinde! Mittendrin statt nur dabei! Auch wenn ich immer sag, das ist ein Wettkampf wie jeder andere – nee ist er nicht!  Schon etwas demütig und dankbar dafür, die Gabe zu haben, hier immer wieder dabei zu sein, bin ich zurück zum kleinen „Dig me Beach“ geschwommen. Einfach herrlich hier im Epizentrum der Triathlon Welt!!

Auf dem Rückweg zum Kona Reef hab ich Raimond getroffen, der mir den Tipp gab bei Rudy Projekt nen Zeitfahrhelm für umme abzuholen!! Hab ich natürlich gleich gemacht. Die geben hier an alle Interessierten Athleten Sponsorenverträge für den Ironman heraus, indem man sich verpflichtet die „Tüte“ am Raceday zu tragen. Ist ein guter Helm der Wingspang und nem geschenkten Gaul….;-) Damit ist RudyProjekt in der Liste der am meisten verwendeten Helme natürlich ganz vorne. Die Bescherung hat also begonnen!

 

Wir sind dann mit dem Auto nach Waikoloa rausgefahren. Bin dann gleich mit neuem Helm auf meinem Crono von Waikoloa zum Wendepunkt nach Hawii und zurück geballert. Der Helm ist echt gut und drückt sogar weniger als mein Bell. Da nur ganz wenig Wind Out in the Fields war, liefs nach Hawi hoch wie Teufel und zurück erst :-)) So wärs am Samstag geil!! Wobei diese Wellen auf dem Highway auch ohne Wind nicht zu unterschätzen sind. Vor der Rückfahrt hab ich dann noch ein bisschen in den Lavafields geposed.

 

Alles in allem ein guter Tag.

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#5  7.10.12  PATH Run und Mauna Kea

Nach einer total besch… und unruhigen Nacht mit wenig Schlaf war heute der PATH Run angesagt. Ein 5 bzw. 10 Kilometerlauf für einen Wohltätigen Zweck auf dem Alii Drive. Ich hatte in der Vergangenheit auch schon an dem Lauf teilgenommen, bei meinem letzten Trip wurde der Start allerdings kurzerhand eine halbe Stunde vorher wegen des Erdbebens abgesagt. Diesmal blieb uns dieser Stress allerdings erspart. Babs und Gabi hatten daheim schon abgemacht, am 5er teilzunehmen. Was die beiden auch tapfer durchzogen. Die beiden Crailsheimer, Sändy und Andy  und waren wie gesagt auch am Start. Markus Rössel die alte Kampfsau stand auch an der Startlinie, den hab ich ja schon Jahre nicht mehr gesehen. Also trifft man sich halt mal so in Kona bei nem 10er. Er und sein Kumpel sind übrigens die Begleitung von Sebi Kienle!

Wir Burschen sind unseren Zehner unter 3:45 min/km angegangen und nach ca. 4 Kilometer alle nacheinander langsam hochgegangen. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze, die hier auch schon am frühen Morgen (7:40 Uhr) herrschen, bremsen den übertriebenen Ehrgeiz gewaltig ein. Da ich extra den Foto mitgenommen habe (ich weiß Ulrich, kannst du nicht verstehen) um auch von den Mädels Bilder vom Lauf zu machen, war ich froh, als ich die nach ca. 8,5 Km vor mir hatte und bei verringertem Tempo ein wenig knipsen konnte.

 

Hab aber trotzdem die vorher mit Andy abgemachte Zeit von knapp unter 40 Minuten erreicht. Auch Babs und Gabi haben das Ziel glücklich erreicht. Sändy hat den 5er übrigens gewonnen! War ne gute harte Trainingseinheit und für diesen Tag dann auch genug an Sport.

Nach der Siegerehrung haben wir uns noch für ein Stündchen an den Pool in die Sonne gestrakt und ein bisschen entspannt. Am frühen Nachmittag ham wir dann unsere wärmsten Klamotten zusammengepackt und sind in Richtung Mauna Kea, dem höchsten Berg auf Hawaii, aufgebrochen. Sändy und Andy haben uns auf dem Trip begleitet. Zuerst mussten wir ca. 100 km ins Inselinnere bis auf ca. 2000 Meter ü.M. fahren. Dann ging es die nächsten 23 Kilometer spektakulär und steil nach oben.  Tour

  Zum Teil auf übler Schotterpiste. Unser 4x4 Jeep war da eine gute Wahl. Eigentlich darf man mit den Mietwagen nur bis zum Visitorcenter auf 2700m fahren. Hab den aber gar nicht wahrgenommen und bin glatt dran vorbeigefahren;-) Oben raus hat unserem Jeep ganz schön die Luft gefehlt, und schwer an Leistung verloren. Aber auch wir hatten mit der dünnen Luft auf über 4200 Meter zu kämpfen. Da hat Gabi sogar das „plappern“ ziemlich eingestellt, weils so anstrengend war!!

Windig und a…kalt wars da oben und Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin noch den kurzen Trail zum höchsten gegangen und war danach so erschöpft wie nach ner Tageswanderung.


Babs hat das warme Auto einen Wanderung vorgezogen. Leider war es unter uns ziemlich bewölkt und somit das Meer nicht zu sehen. Trotzdem war der Sonnenuntergang echt beeindruckend. Kurz nach Sonnenuntergang beginnt dann die Arbeit für die Wissenschaftler an den Teleskopen in den 6 Observatorien. Für uns begann dann der Rückweg, durch eine unwirklich wirkende Landschaft. Mit nicht sind diese Eindrücke festzuhalten, geschweige denn wieder zu geben. Ein wirklich unvergessliches Erlebniss!


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#4 6.10.12 Welcome Cruise

Wie jeden Tag, hab ich mir auch für heute vorgenommen ans Pier zu morgendlichen Schwimmen zu gehen. Aber da ich so am Sack war und mir der nötige Schlaf gefehlt hat, haben ichs schweren Herzens ;-) sausen lassen. Bin aber trotzdem am Morgen noch ins Wasser. Bei dem von HannesHawaiiTours angebotenen WelcomeCruise auf dem BodyGlove Boot, war diesmal auch eine Stunde Schnorcheln angesagt.

 

Ein Sprungcontest von ca. 4 Meter Höhe stand auch an. Hab ich natürlich großzügig drauf verzichtet, aber Gabi ist dabei richtig aufgeblüht und hat den zweiten Platz bei den Damen belegt!

Bei der Rückfahrt sind wir auf der Schwimmstrecke noch auf eine riesige Gruppe Delfine gestoßen. Die Munter springenden Flipper sehen im Wasser doch deutlich eleganter aus als die sich abmühenden Triathleten.

Sändy und Andy aus Crailsheim haben wir jetzt auch mal getroffen. Wir haben uns dann geleich für den Fünf bzw. zehn Kilometerlauf am Sonntagmorgen verabredet.

Am Nachmittag hab ich dann doch noch etwas trainiert. Ich bin auf dem Queen-K Highway ein paar Kilometer rumgeballert, das wars.


        

Und dann hab ich mich aufs Dinner beim Mexikaner gefreut!

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#3 5.10.12 Swim and Bike

Heute war das erste ernsthafte Training angesagt. Von Hannes war die übliche Radausfahrt zur Kealakekua Bay angesagt. Von Kona aus geht es erst mal ewig den Berg hoch auf die Kona Coffee Road. War ganz schön anstrengend, da ja wie bei Triathleten üblich gaaaaaanz locker gefahren wurde;-)

Anschlieißen gings natürlich auch wieder runter, war aber nicht wirklich ein Genuß, da die Bremsen bzw. mein Rad einfach nicht wirklich Downhill geeignet ist.

Babs und die Hannes Truppe waren schon da und schickten uns nach kurzer Stärkung gleich auf die 3,2km lange „Schwimmreise“.


Heute leider ohne Delfine Übrigens wars in den Bergen und an der KealakekuaBay vollkommen bewölkt und nicht zu heiß, maybe 27°C. Das Wasser war ähnlich warm. Noch bevor ich drüben am Captain Cook Monument angekommen war, bekam ich Krämpfe. Ist etwas beunruhigend, da man die 1,6 km ja auch wieder zurück schwimmen muss, und der einen sonst über Wasser haltende Neo fehlt dann doch sehr! Kann ja lustig werden am Raceday. Ich bin aber wieder am rettenden Ufer angekommen, sonst könnt ich jetzt ja nix schreiben. Die größte Herausforderung ist dann immer ohne Blessuren durch die Brandung uber die Lavabrocken festen Boden unter die Füße zu bekommen.

Bin dann für alleine noch ein paar Kilometer gestrampelt. Radfahren geht schon wieder wie gewohnt gut, obwohl ich mich noch total platt fühle.

Ach ja, man glaubt es kaum, Gabi und die vermisste Reisegruppe ist am Abend gegen 23 Uhr tatsächlich auch auf Big Island angekommen. Mit dabei auch unser German Referee Boss Raimond, der auch am Rennen teilnimmt. Bis die dann alle „versorgt“ waren und wir uns endlich ablegen konnten, wars halb Zwei.

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#2 4.10.12  Aloha from Hawaii

 

Mit knapp einer Stunde Verspätung sind wir Gestern in Kona gelandet. War wieder sehr anstrengend; die Strapazen nimmt man aber gerne auf sich, um an diesen wunderbaren Flecken Erde zu gelangen;-) Wie immer wurden wir vom HannesHawaiiTours Team in Empfang genommen, erhielten unsere Landestypischen Blumen-Leis. Nach dem wir uns etwas gestärkt hatten und unser Gepäck in Empfang genommen hatten holten wir unseren Mietwagen ab. Babs hat wieder einen Jeep reserviert. 

In KonaReef angekommen, haben wir erst mal die Lage gecheckt, für gut befunden. Dann hatte der längste Tag des Jahres für uns ein Ende. Um 12Uhr sind wir dann müde ins Bett gefallen.

Heute Morgen bin ich dann erst mal in den Supermarkt um das nötigste einzukaufen. Kaum auf dem Ali Drive waren Unmengen von trainierenden Sportlern zu sehen. Am Pier war auch schon wieder die Hölle los. Ich bin im Supermarkt dann kurz mal Schockgefrostet worden, und danach haben wir ausgiebig am rauschenden Pazifik gefrühstückt.

 

Obwohl ich mir vorgenommen hatte, am ersten Tag nicht zu trainieren, bin ich kurz vor Sonnenuntergang ne lockere halbe Stunde auf der Kultstrasse AliiDrive gejoggt. Hab gesaftet wie ein Schwein, und hab mich auch nicht wirklich toll gefühlt.

 Am Abend sollte eigentlich meine Schwägerin Gabi ankommen. War aber nix, da der Flieger wegen Defekt erst gar nicht von Frankfurt losflog. Da war anstatt Hawaii halt ein Tag Frankfurt angesagt;-) Mal schaun obs Morgen klappt.


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3.10.2012 IRONMAN Hawaii 2012

Endlich geht’s los!!

Nach einer halbwegs vernünftigen Vorbereitung und einem für mich Mega-Stressigen Kofferpacken, sind wir jetzt bereits auf dem Flughafen in Frankfurt. Das Gepäck ist aufgegeben und wir sitzen am Gate und warten auf Boarding. Um 14 Uhr soll die 747 (Jumbo) dann in Richtung San Fransico abheben.

Dann heisst es ca. 12 Stunden stillsitzen und versuchen zu entspannen. Gegen 8:10 Uhr bei euch morgen früh sollten wir dann in Kona landen.

Wir freuen uns auf einen hoffentlich schönen Trip. Wir werden uns auch wieder regelmässig an dieser Stelle von der Insel melden!!

Bis die Tage –Hang Loose


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28.07.12 FzS Triathlon Eschelbach



Bilder  Ergebnis

20. Eschelbacher FreizeitSportler Triathlon



15.07.12 Waldenburger Triathlon


4.-7.07.12 Salomon 4Trails

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24.06.12 City Triathlon Heilbronn


17.06.12 IRONMAN Regensburg


19.05.12 Linz Triathlon

Bilder  Homepage

06.05.12 Trollinger Halbmarathon


01.05.12 City-Triathlon Amberg


15.04.12 Ansbacher Duathlon


17.03 - 31.03.12 Magic-Camp Fuerte


10.03.2012 Braveheartbattle

16 tapfere Hohenloher Schlammfesser frasen sich durch den Münnerstädter Schlamm und waren dabei so schnell, dass sie den dritten Platz in der Teamwertung belegten!


Eine riesen Gaudi, aber auch knüppelharte Arbeit war der Braveheartbattle wieder. 24 Kilometer Cross- / Trail- / Hinderniss- / Funlauf mit 45 z.T. sehr anspruchsvollen Hindernissen waren zu bewältigen. Die grösste Herausforderung für alle war wohl "Loch Ness", da musste ein ca. 3°C kalter Tümpel viermal durchschwommen und durchtaucht werden!!

Allergrößter Respekt an unsere "Unsportlichen", die diesen Höllenlauf alle heil bewältigt haben!

              So sehn erschöpfte aber glückliche Bravehearts aus.

Einen ausfühlichen Bericht schreib ich ev. in Fuerte.

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04.03.2012 Ganghoferlauf Leutasch

Zum Abschluß der Skisaison sind wir für ein Wochenende in die schöne Leutasch gefahren wo ich am Ganghofer Skimarathon über 42 km Skating teilnahm. Der fand bei schönstem Wetter statt, aber dafür zum Teil sehr tiefer Loipe. Der Wettkampf lief ganz gut, obwohl ich ganz schön zu mit der weichen Loipe zu kämpfen hatte. 2:22 Std brauchte ich für die Strecke.

Zwei Langlauf Rookies hatten wir diesmal auch mit dabei. Unser Goldstück Vini begab sich zum erstenmal auf Skier, ebenso Thomas D. Beide hatten mächtig Spaß und waren bestimmt nicht zum letztenmal Langlaufen.

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29.01.2012 Ski-Trail Tannheim

Wie immer am letzten Januar Wochenende, sind wir auch diese Jahr wieder zum Ski-Trail ins Tannheimer Tal gefahren, um dort ein paar schöne Tage zu verbringen. Natürlich war viel Langlaufen angesagt und am Sonntag der 55 km Skating Wettbewerb.

Am Freitag und Samstag haben wir uns das neueste Material von Fischer, Madshus, Salomon und Leki ausgeliehen und bei besten Loipenverhältnissen auf Herz und Nieren getestet. Aber bei meinem Laufstil bringt auch das beste Material nix;-)

Wie immer waren auch die Crailsheimer Triathleten im Tal und machten die Loipen unsicher. Manche holten sich noch wertvolle Tips beim ehemaligen Olympiazweiten Peter Schlickenrieder. Ein toller Typ, von dem ich mir am Freitag einen interessanten Vortrag uber Ausdauerabenteuer angeöhrt habe. Seine Langlaufkurse waren mir aber mit über 30 Teilnehmern doch zu voll.

Sehr gefreut haben wir uns über das Treffen mit den "Coolarts"! Da wirds nie langweilig, da geht immer ein Spruch;-) #

 

Die beiden Ironmänner sind von Aachen zum Ski-Trail angereist um für den "Engadiner" zu trainieren. Bei dem würd ich auch gern mal teilnehmen, an dem Tag ist aber das Braveheart-Battle und das ist Pflicht.

  

Gemeinsam sind Andi, Urs, Matthias und ich dann am Sonntag ins 55 km Skating Rennen gestartet. Andi ist natürlich wie zu erwarten ab wie Schmitts Katze und Urs hat auch ziehmlich Gas gegeben. Ich bin bis zum höchsten Punkt am Oberjoch wieder eher verhalten gefahren, meine Knochenbrecherabfahrt bin ich auch recht vorsichtig abgefahren. Danach hab ich dann ein bissl aufgedreht und bin wieder auf Urs aufgelaufen. 


Zum Ende hin gings richtig gut und ich war auch nicht völlig ausgepumpt. Die vielen gelaufenen Kilometer der vergangenen Tage machten sich allerdings vor allem in den Oberarmer stark bemerkbar. Andi war von uns als erster im Ziel, rund zehn Minuten danach kam ich nach 3:20:14 Std. und dann gleich Urs. Matthias hat sich Zeit gelassen und die Meute vor sich hergejagt.

  

              Bilder           

Am Montag war dann noch Auslaufen mit Babs und Gabi angesagt, die auch wieder eifrig gestöckelt sind. Einziges Manko an diesem Wochenende war die fehlende Sonne, sonst war alles Top!