Triathlon Eschelbach

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Sylvesterlauf 2011

In Eschelbach wurde auch dieses Sportjahr wieder mit Glühwein, Gebäck und Rakete abgeschlossen.
Vorher warteten auf allerdings Vierundzwanzig Kilometer gespickt mit ca. Fünfhundert Höhenmetern auf die dem Wetter trotzenden Freizeitsportler.
Blieb doch der eine oder die andere nach einem Blick aus dem Fenster lieber Zuhause in der trockenen Stube. Es gibt ja aber bekanntlich gar kein schleches Wetter!!

Den meisten Läufern machten allerdings die beiden längeren Steigungen mehr zu schaffen als das bescheidene Regenwetter. Die erste kam nach ca. 7 km von Baierbach hoch nach Heuberg. Dort wartete Cassy bereits mit Riegeln, Gels und Getränken.
Frisch gestärkt gings dann erstmal wieder auf z.T. unbefestigten Wegen bergab.
 
Entlang der "Taurus" Weinberge ging zum Schlussanstieg nach Michelbach. Neunzehn Kilometer waren da bereits zurückgelegt, entsprechend fühlten sich die 160 Höhenmeter durch die Weinberge an;-)

Danach war auslaufen bis nach Eschelbach angesagt. Nach 2:19 Std. waren alle gemeinsam wieder zum Glühweinabschluß in meiner Garage.
Bilder

Wäre schön wenn ihr Euch hier für den Ebmpapst Marathon stark machen würdet ;-) - Danke!


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03.12.2011 Ciao Mexico

Wir sind wohlauf wieder in Good cold Germany zurück! Wir hatte eine schöne erholsame After Race Week auf Cozumel. Das Wetter ist, nachdem es Montags stürmisch und kühl, am Dienstag so lala war, für den Rest der Woche richtig super gewesen. Sommer, Sonne, Strand und Meer und dazu kühle Cocktails;.) Den Sport hab ich auf das morgendliche "Baracuda-Schwimmen" mit Mr.Coolart beschränkt. Ansonsten war chillen angesagt. Gelegentlich unterbrochen von einer coolen Scooter- oder Shoppingtour. Die zweite Woche ging so schnell rum, dass es nicht mal mehr gelang meine Homepage zu pflegen - sorry;-)

Fazit: Trotz meines sehr bescheidenen Ironmans ein wirklich sehr schöner Trip mit hohem Erholungswert. Der Wettkampf sollte trotz seiner einfachen Strecke, auch wegen der klimatischen Veränderung, nicht unterschätzt werden. Die Transfers vom und zum Flughafen nach Cancun sind wegen der Kofferschlepperei in Playa del Carmen etwas stressig. Der Rest ist aber absolut zu empfehlen.

Ich werde jetzt erst mal Winterpause machen. An Sylvester werde ich dann versuchen, irgendwie den traditionellen  Zweistundenlauf zu bewältigen und dann schauen was nächstes Jahr so geht.

Bis dahin wünsch ich eine schöne Weihnachtszeit! HANG LOOSE


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29.11.2011 Hola - Ironman Cozumel

Hart, naß - aber schön!

Mein 3. Ironman in diesem Jahr ist nun auch gelaufen. Nüchtern betrachtet (das war Montagabend nicht mehr möglich!) eigentlich ein misslungenes Rennen, mit meinem zweitschlechtesten Marathon in meiner Ironman- Kariere. Genau betrachtet muss ich allerdings froh sein überhaupt gefinished zu haben. Dass ich hier keinen Kracher raushauen werde, war mir im Vorfeld schon klar, ein Ergebnis wie in Regensburg aber war machbar. Aber manchmal kommt es halt anders als man denkt.
Mir ging es ja die beiden Tage vor dem Rennen schon alles andere als gut. Samstagabend war ich allerdings zweimal Schweißgebadet aufgewacht, so dass Babs sogar einmal den Zimmerservice zum Bettenwechsel kommen lies. Als um halb Vier der Wecker klingelte, war mir eigentlich klar, dass ein Ironman in dieser körperlichen Verfassung keinen Sinn macht. Ich hab mich trotzdem aufgerafft. Babs hat mich verhätschelt und gepflegt, wie schon die Tage zuvor, das Frühstück gerichtet und meinen Krempel zusammen gerichtet. Irgendwann hab ich mich entschieden wenigstens zu schwimmen. Also sind wir recht spät mit unserem Scooter zur Wechselzone gedüst. Den Stress wie vor einem „Normalen“ Rennen hab ich ja nicht verspürt. Ich hab dann die üblichen Dinge erledigt, die in der Wechselzone vor nem Rennen halt anstehen. Nach Flaschen füllen, Luft pumpen, Bodymarking, Dixi Besuch, eincremen und Beutel abgeben, hab ich mich von Babs verabschiedet, die es natürlich wieder in die Wechselzone geschafft hat!
   

Den Beutel mit der Eigenverpflegung hab ich erst gar nicht abgegeben, da ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen konnte, auch nur einen Meter zu laufen. Entsprechend war es schon etwas eigenartig, mich an den Start eines Rennens zu begeben, dass ich voraussichtlich nicht beenden werde. Vorgaben gab’s natürlich keine mehr – einfach ohne Stress schauen wie weit ich komm.
Schön war, dass wir an den Delfinbecken ins Wasser gelassen wurden, und den Tierchen durch den Zaun Unterwasser noch etwas von deren Schwimmkünsten abschauen konnten;-) Die Profis waren zu dem Zeitpunkt schon unterwegs. Trotz 28°C Wassertemperatur begann ich im Wasser gleich zu frösteln. Um sieben Uhr ging’s dann auch für uns rund 2000 Agegrouper los. 

Es ging wirklich sehr gesittet zu, mit wenig Feindberührung, außer an der ersten Boje nach ca. 800m. Danach ging’s mit der Strömung in einem wilden Zickzack Richtung zweiter Wende. Auf dem Weg zum Ausstieg wurd’s dann etwas zäher, trotzdem hab ich mich beim Schwimmen erstaunlich wohl gefühlt! Nach unerwarteten 1:04:50 Std. (ohne Neo!) durfte ich aus dem kristallklaren Karibischen Meer steigen. Nach ner ausgiebigen Süßwasserdusche hab ich meinen Beutel mit den Radsachen geschnappt und ab ins Wechselzelt. Wieder am Ausgang musste man erst herausfinden, wohin jetzt mit dem Beutel, da sich niemand dafür zuständig gefühlt hat. Also ans Rad damit und liegen lassen, in der Hoffnung man bekommt ihn wieder.
Dann gings auf die Brettflache Radstrecke. 

Mittlerweile hab ich mich schon einiges besser gefühlt. Trotzdem hab ich mir vorgenommen, nicht hart zu fahren und mich aus den üblichen Positionskämpfen rauszuhalten und Schnellere einfach fahren zu lassen. Da mein Tacho wie immer mit einem Foto meiner Liebsten abgeklebt war, wusste ich nicht wie schnell ich unterwegs war. Als maximal Drehzahl hab mir 80% HFmax vorgegeben, um die Gefahr eines „Motorschadens“ zu verringern. Auf der sehr windigen Küstenstraße fühlte sich das natürlich nicht besonders schnell an. Allerdings war das schnell genug um für manche Lutscher Lokomotive zu spielen. Verpflegungstechnisch hab ich mich an meine Gewohnheiten und bewährten Produkte gehalten und entsprechend keine Magenprobleme bekommen. Während der ersten eineinhalb Runden war es gut warm (ca. 28°C) und sonnig.

Nach vier Stunden zogen dann dunkle Wolken auf und es hat für ne viertel Stunde geschüttet. Was nicht weiter schlimm war, außer dass hinterher die Luftfeuchtigkeit weiter anstieg.
Am meisten Stimmung war in der Stadt, durch die wir pro Runde einmal fuhren. Ist echt abgefahren wie einen die Einheimischen die Sportler anfeuern. In der dritten Runde hab ich auf der windigen Seite der Insel dann schon einiges an Zeit liegen lassen, aber ich hab mich weiterhin an meine Vorgaben gehalten. Es war wie erwartet nicht so einfach 180 km flach zu fahren. Man muss halt permanent drücken, da is nix

mit Beine hoch während ner Abfahrt! Trotzdem hatte das ganze nach 5:08 Std. ein Ende. Mit der Zeit war ich sehr zufrieden, da ich erwartet habe mit der eingeschränkt eingesetzten Power mindestens 10 Minuten länger zu brauchen.
Jetzt war ich natürlich gespannt was noch geht und ob überhaupt was geht. Die ersten Meter waren wie gewohnt sehr eierig, aber in einem brauchbaren Tempo. Dann hab ich Babs getroffen, die mich auch wieder motiviert hat, dazu die Anfeuerung von den Zuschauern. Das alles lies die Lauferei etwas erträglicher werden. Auf halbem Weg zum Wendepunkt kam mir Vucko entgegen, der auch nicht wirklich glücklich aussah und kurze Zeit später auch leider ausstieg. Für mich war klar, dass ich jetzt auch finishen will.

   


Die erste der drei Runden war den Umständen entsprechend echt ok. Ich war aber schon total platt. Trotzdem hab mir vorgenommen die ersten beiden Runden durchzulaufen. Hier gab es zu Glück viel Eis und Wasser in Beuteln!! an den reichlich vorhandenen Verpflegungsstationen. Als ich das erste mal in die Stadt zurück lief kamen die vorhergesagten

Gewitterwolken auf und es begann heftig zu regnen. Das war eine Wohltat. Allerdings schüttete das so heftig, dass die Straßen an manchen Stellen total überschwemmt waren und das Wasser Knöchelhoch stand. Die Laufschuhe wurden dadurch extrem schwer. Meine Beine waren dies zu dem Zeitpunkt eh schon. Die letzten 14 Kilometer waren echt hart. Der Geist war willig, das Fleisch war schwach! Dann kamen auch noch Krämpfe hinzu, die mich zu regelmäßigen Geh- und Dehnpausen zwangen.
Aber ganz kurz vor Sonnenuntergang hatte ich es dann doch geschafft. Nach einem gefühlten sechs Stunden Marathon, der in Wirklichkeit „nur“ 4:05 Std. dauerte, war ich im Ziel. Die Endzeit von 10:24:14 Std. ist dafür wie der Tag für mich begann, gar nicht so schlecht und ich bin auch nicht wirklich Enttäuscht. Ein DNF wäre schlimmer.
Dieses Jahr war eh nicht mein Ironman Jahr. Ich hab jetzt ja Zeit mir Gedanken zu machen, was ich alles falsch gemacht habe und was ich ändern kann oder muss, wenn ich weitermachen sollte.

Sorry auch nochmal für die späte Berichterstattung, aber wie angekündigt steht jetzt der Urlaub, das Genießen und erholen im Vordergrund!!

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18.11.2011 VIVA MEXICO 

Wie schon bekannt, hab ich mich beim Ironman in Nizza nicht für das Rennen auf Hawaii qualifizieren können. Deshalb haben Babs und ich beschlossen, statt des geplanten Hawaii-Ironman einfach das Saisonfinale an ein anderes schönes Fleckchen Erde zu verlegen. Der Ironman-Cozumel auf der Mexikanischen Karibikinsel Cosumel kommt da gerade recht. Zwar etwas spät in der Saison, aber dadurch gleich noch als Geburtstagsgeschenk zu sehen.

Danke, an alle die an mich dachten, für die lieben Glückwünsche!

Laut der ganzen Beschreibungen von Land, Leuten, Meer, Strand und Hotel, dürfte da ein Traumurlaub auf uns warten. Wir sind gespannt. Die Koffer sind gepackt, trainiert hab ich auch genügend, wenn auch nicht wirklich gut und die Freude auf den Trip ist bei uns beiden Riesengroß! Morgenfrüh werden wir uns in Frankfurt in einen Flieger setzen, der uns dann hoffentlich in einem knapp 12 Stunden dauernden Flug nach Cancun/Mexico bringen wird.

 

Sobald wir angekommen sind und ich Zeit find, werde wissen lassen wie es uns ergangen ist und was es sonst noch zu berichten gibt. Informationen und Link´s zum Ironman am 27.11. gibt es hier natürlich auch.

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20.11.2011 Isla Cozumel

Das war ein ganz schön anstrengender Trip bis hierher. Wir waren insgesamt ca. 24 Std. unterwegs und entsprechend am Arsch. Aber der Aufwand hat sich gelohnt! Um 4 Uhr sind wir nach Frankfurt gefahren. Beim Einchecken gabs keinerlei Probleme nur der Abflug hat sich etwas verspätet. Um kurz vor 10 Uhr hob der Vogel dann endlich ab. Der Condor Service an Bord war ganz ok – es gab regelmäßig was zu beißen und trinken und das Filmangebot war auch ganz ok. Nur recht schlafen konnte ich trotz Müdigkeit nicht und so kamen mir die 12 Stunden im Flieger unendlich lang vor. Endlich in Cancun / Mexiko angekommen, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis wir unser Gepäck beisammen hatten. Außerhalb der Flughafengebäude dann SOMMER!! 28°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Von Cancun fuhren wir ca. 45 min. mit nem Bus (in dem wir fast erstickt sind) nach Playa del Carmen. Dort mussten wir unsere Koffer schnappen und bis zur Fähre schleifen.

 

Mit der sind wir bei ordentlichem Seegang wiederum ne dreiviertel Stunde bis Cozumel geschippert. Dann hatten wir nochmal eine kurze Busfahrt bis zum Hotel vor uns. Nach dem einchecken haben wir uns erst mal ordentlich voll gefuttert. Zwischen neun und zehn Uhr sind wir dann halbtot ins Bett gefallen. Durch die 7 Stunden Zeitverschiebung entsprach das 4 – 5 Uhr Zuhause.

Bedingt zur den Jetlag waren wir trotz Müdigkeit recht früh wieder wach. Also gleich ans Meer und ne Runde schwimmen. Glasklar und 28°C warm ist das Wasser hier und voll von allerlei Getier. Schön, wenn man sieht wo man rumpaddelt.

Obwohl es Nachts immer wieder geschüttet hat, war es am Morgen schon sehr warm – einfach herrlich, genauso wie die sehr schöne Anlage des Occidental Grand Resort. Alles grün mit Palmen und Mangroven, viele Landestypische Brunnen, keine großen Gebäude –wir ham uns hier gleich wohl gefühlt. 

Am Vormittag hab ich dann mein Crono zusammen geschraubt. Es war zum Glück alles heil angekommen.

Gegen Mittag bin ich dann mit der HannesHawaiiTours Truppe die Radstrecke mal abgefahren. Obwohl die Strecke komplett flach ist, wird´s bei Wind ganz schönabwechslungsreich.

An der Atlantikseite hats uns fast vom Bock geweht, beim queren der Insel ging dann bei Rückenwind voll die Post ab und auf der Hotelseite wars ein Mix aus allem. In San Miguel, der einzigen Stadt auf der Insel, sind wir dann in eine Regendusche gekommen, was hier um diese Zeit wohl häufiger vorkommen soll. An der Temperatur von knapp 30°C ändert das allerdings nichts. Alles in allem eine schöne Radstrecke. Bemerkenswert ist,wie die Mexikaner jetzt schon flippen, wenn man mit dem Bike rumdüst. Die winken und jubeln jetzt schon mehr als bei uns bei manchem Rennen. Nach der Tour gings dann direkt zum Beach Club Restaurant um die verbrannten Kalorien wieder aufzuladen. Ist ne feine Sache hier mit dem Allinclusive. Muss allerdings aufpassen, dass ich nicht noch Fett werd vor dem Wettkampf, denn das Essen ist echt lecker;-)
HP Cozumel und Webcams

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21.11.2011 Regen – Mal Leid, mal Freud

Als ich heute früh aufgewacht bin, hat mir mein Nacken höllisch wehgetan. Deshalb hab ich dann das Schwimmen gleich mal sein lassen – fällt mir ja nicht wirklich schwer;-) Nach dem Frühstück und einer Runde Abhängen am Pool war eigentlich ne Stunde Laufen angesagt.

Plötzlich hat´s aber angefangen zu schütten, da war nicht an laufen zu denken. Das war so ne richtig heftige Tropendusche. Nach ner guten Stunde hats dann endlich aufgehört zu regnen. Bin dann gleich losgelaufen. Zuerst ging´s ganz gut, aber da die Sonne jetzt wieder rausgekommen ist war das ein solch heftiger Dampf, dass ich fast krepiert bin. Der Puls ist hochgeschossen und ich hab übelst gesaftet. Dazu kam eine absolut crazy Laufstrecke, ca. 6 km geradeaus, ohne Kurve und das gleiche wieder zurück. Da hab ich mir dann den Regen vom Mittag als Abkühlung gewünscht! Kurz bevor ich wieder am Hotel war, hat Petrus mein Flehen wohl erhört und noch einmal einen Schauer herabgeschickt. Die Einheit hat mir nicht gerade Sicherheit gebracht.


Aber wir haben ja noch ein paar Tage zum Akklimatisieren!
Danach sind wir noch ein wenig am Strand rumgeschlendert und haben die Sonne genossen, die sich hier kurz nach 17 Uhr verabschiedet. Um halbsechs ist es hier dunkel.  

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22.11.2011 Kulturprogramm Maya

 Heute war trainingsfrei, stattdessen war Kulturprogramm, die Besichtigung alter Maya-Tempel angesagt. Deshalb mussten wir schon um 5 Uhr aufstehen, da wir uns zu einer Rundfahrt angemeldet hatten, die bereits um 6:20 Uhr mit ner Taxi Fahrt zur Fähre nach San Miguel startete. Nach 45 Minuten geschaukel waren wir dann in Playa del Carmen wo uns unser Deutschsprachiger Reiseleiter empfing. Von dort aus ging es auf der an der Riviera Maya entlang nach Süden zu den Ruinen der Mayastadt Tullum. Dort pilgerten Unmengen an Touris zu den Ruinen, das war aber vorher schon klar, warum sollten nur wir so denken.

Die Ruinen von Tullum sind nun mal eines der beliebtesten Postkartenmotive von Yukatan. Trotz der Menschenmassen ist die Anlage absolut sehenswert und Traumhaft am blaugrün schimmernden Karibischen Meer gelegen. 

Die Anlage scheint mittlerweile im Besitz von Echsen zu sein, denn überall krabbeln solche Viecher in allen Größen herum.

Außerhalb der Ruinen wird natürlich allerhand Kitsch und Ramsch angeboten und versucht den Touris die $ zu entlocken.

Von Tullum aus sind wir ins Landesinnere zu einer Mayafamilie gefahren. Die leben dort in recht ärmlichen Verhältnissen mit jeder Menge Haustieren (Hunde, Affen, Wildschweine, Hühner, undefinierbare Viecher, etc.) und fast genauso vielen Kindern.

 

14 Kinder gehören der Familie an. Die kleinste hat es Babs gleich angetan.

Ist natürlich klar, dass das kein Zufall ist  wenn dort mal schnell ein Reisebus voll Touris hin bremst. Natürlich wollen auch die an die Dollars der „Reichen“ und verkaufen handgemachte Hängematten und nicht selbst hergestellten Kitsch. Trotz einer Satelittenschüssel auf einer der Hütten, ist gut zu erkennen, daß das nicht viel mit unserer Zivilisation zu tun hat.

Zwischendurch waren wir dann lecker mexikanisch futtern und dann gings zu den Maya Ruinen von Coba. Die machen einen  noch sehr ursprünglichen Eindruck und sind z.T. auch noch zu begehen. Zum großen Maya-Tempel Nohocho Mul waren erst mal 20 Minuten Fußmarsch durch den Urwald angesagt. Babs hat allerdings die Fahrt mit einer Rikscha vorgezogen. Am Tempel angekommen, wartet dann noch eine kleine Klettereinlage. Immerhin ist der Steinklotz 45 Meter hoch und hat 175 Stufen.
Wenn man den Tempel dann erklommen hat, hat man eine wunderbare Aussicht auf die Weite des Yuketanischen Urwald.
   
Die größte Herausforderung des Tempels ist für die meisten Besucher der Abstieg. Auf allen vieren oder auf dem Hosenboden rutschend schaffen die sich wieder Richtung festem Boden. Mir hat die kleine alpine Einlage viel Spaß gemacht. Wer hierher kommt, muss diese Anlagen unbedingt besuchen. Ist wirklich beeindruckend.

Da es heute sehr heiß war, war der Trip schon anstrengend, sollte aber auf Sonntag wohl keinen Einfluss haben.

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23.03.2011  Aktiv Tag

Heute stand nach dem Aufstehen gleich wieder schwimmen auf dem Programm. Dabei hatte ich zum ersten mal Kontakt mit einem Barrakuda. Die sehen ziemlich gefährlich aus und weichen auch nicht wirklich aus! Die Welse, Hechte und ähnliches Getier in unseren Gewässern werden des Öfteren auch nicht weiter von uns entfernt rumschwimmen – wir sehn die in der Dreckbrühe nur leider!? nicht.

 Auf dem Weg vom Strand zur eigentlichen Anlage geht es über einen Holzsteg über einen Mangrovensumpf. Dort tummeln sich Wasserschildkröten, Echsen, Schlangen und Krokodile. Interessant dabei ist, dass die Anlage nicht eingezäunt ist!! Würde das Tropendschungel-Feeling hier auch zerstören. Die Echsen und Schlangen sind allerdings auf der ganzen Anlage anzutreffen.

Nach dem obligatorischen, immer sehr üppigen Frühstück, haben wir uns einen Scooter für die nächsten Tage ausgeliehen. Mit dem hat mich Babs dann gleich bei der anstehenden zweistündigen Radausfahrt begleitet. Nach anfänglichem Misstrauen zu dem Gefährt, hatte sie nachher Sichtlich Spaß.

  Heute war nicht besonders viel Wind. Kam mit meinem 80er Vorderrad ganz gut zurecht und werde dieses vermutlich auch am Sonntag fahren. Das Feeling beim Radeln war so lala. Die hohen Temperaturen machen mir immer noch zu schaffen. Mittlerweile ist schon einiges mehr los auf der Radstrecke, die Triathleten drücken auf die Insel, der Wettkampf rückt näher. Allerdings ist dieser Gefühlt noch weit weg von mir, ich verspür noch keine innere Anspannung. Was immer das auch zu bedeuten hat. Hier dominiert ganz klar der Urlaub.

Gleich nach dem Radfahren ging‘s runter an den Bootssteg. Hannes hatte eine Schnorchel Tour organisiert. Mit ‘nem Boot gings raus zu einem ca. 8-9 Meter tiefen Riff. Auf dem Weg dorthin kreuzten uns Delfine. Leider nicht mehr am Riff selbst. Dort waren aber allerhand bunter Fische zu beobachten. Auch Babs hat sich nach langen zögern in die Fluten gestürzt. Bei 28°C ist die Wassertemperatur auch keine glaubwürdige Ausrede mehr.

   Anschließen sind wir an einen anderen Tauchspot weitergefahren. Dieser war etwa 3-4 Meter tief und wird Hollywood genannt, weil sehr viele große Seesterne am Meeresgrund liegen. An einen Felsen war unter anderem eine große Muräne beherbergt. Die hat ziemlich grimmig aus ihrem Loch geblickt wenn man ihr zu nahe kam und das eine oder andere Mal auch die Beisserchen gezeigt. Macht echt Spaß und ist auch interessant da unten herum zu tauchen. Mein Hobby wird das allerdings wohl kaum. Kurz vor Sonnenuntergang waren wir dann wieder zurück und ein weiterer herrlicher Tag auf Cozumel ging nach einem deftigen Mexikanischen Buffet zu Ende.

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24.11.2011 Es geht los

Seit heute ist der Ironman nun offiziell auf der Insel. Die Expo und die Registration hat geöffnet und die Wechselzonen werden aufgebaut. Das bekommen wir allerdings in unserer Anlage alles gar nicht mit, da wir ca. 17 km außerhalb wohnen. Allerdings sind wir mit dem Scooter gleich nach San Miguel gefahren um meine Wettkampf Utensilien abzuholen. Wenn dann die Trias so geballt auftreten, kribbelts dann schon ein wenig. Zu meinem Erstaunen hab ich jetzt ne ganz andere Startnummer als angenommen. Habe jetzt die Startnr. 90. Da hoffe ich mal, dass ich dadurch recht weit am WZ Ausgang meinen Platz habe und das Rad nicht durch die ganze Wechselzone schieben muss.
Die Laufstrecke sind wir auch mal abgefahren. Zwei Kilometer sind ähnlich wie in Nizza an der Promenade in der prallen Sonne, die weiteren fünf Km bis zum Wendepunkt sind immer wieder unter Palmen und im Schatten einiger Hotels. Es gibt schlimmere Laufstrecken – aber warten wir’s mal ab;-)


Heute früh waren wir auch schon am Chankanaab Beach schwimmen. Dort wird am Sonntag das Rennen losgehen. Es war verdammt viel Strömung. In die eine Richtung wär ich mit verschränkten Armen noch vorwärts gekommen, auf dem Rückweg dümpelte ich hilflos auf der Stelle. Nachdem mich mal wieder ein Barrakuda besucht hat, hab ich entnervt Richtung Strand abgedreht! Da kann ich nur hoffen, dass das am Sonntag nicht so ist.
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25.11.2011 Besch……er Tag

Heute Früh bin ich schon gleich mit Kopfschmerzen aufgewacht. Hab ne Aspirin eingeworfen, in der Hoffnung die Dröhnung geht weg. War aber leider nicht so. Im Gegenteil, im Laufe des Tages hab ich zuerst noch Magenschmerzen bekommen und dann auch noch Dünnpiff. Der profi Tipp von Stefan Vuckvic – Schokolade futtern. Hab ich natürlich gemacht. Ein bisschen besser wurd’s.


Wettkampfbesprechung und Pasta Party waren heute auch. Letzteres war aber doch eher Bescheiden und wir mussten im Hotel anschließend nochmal etwas nachladen.

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26.11.2011 Der Countdown läuft
Hab ich die „Seuche“ in Nizza noch auf Dienstag und Mittwoch gelegt, habe ich die hier nun unmittelbar vor dem Wettkampf. Bin heute Nacht mit starken Halsschmerzen aufgewacht und der Magen grummelt auch immer noch. Könnt kotzen, warum erwischt‘s mich immer vor den Großen Rennen??? Wenn ich mich Morgen genauso schlapp fühle, ist das Rennen schon bevor‘s überhaupt losgeht, gelaufen. Ich war ohnehin nicht so besonders gut drauf, aber so platt und kraftlos wie ich mich heute beim Radfahren zum Bike-Check In gefühlt habe, ist das keine normale Formschwäche. Die meiste Zeit hab ich heute im Bett verbracht und versucht zu schlafen. Manchmal geht die Seuche ja so schnell wie sie kam.
Der Bock ist auf jeden Fall eingecheckt. Die Nummer 90 hat mir wider Erwarten einen ungünstigen Platz in der Wechselzone beschert. Aber darauf wird’s Morgen ohnehin nicht ankommen. Das Wetter soll Bescheiden werden, sprich Gewitter. Aber das wär mir lieber als große Hitze.
Ich werde jetzt etwas futtern gehen und mich dann wieder ablegen.
Wer das Rennen verfolgen will kann das unter www.ironmancozumel.com oder unter www.ironmanlive.com tun.
Ich wünsche euch daheimgebliebenen einen schönen 1.Advent, trinkt nen Glühwein auf mich und drückt mir die Daumen.

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1.11.2011 WABULON Biketour

War ne gelie Biketour organisiert von Mr. Mountainbike Thomas Brönner

Bilder  Strecke

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07.08.2011  Ironman Regensburg

Yes, I can!

Ja, ich kann´s noch! Nach dem bescheidenen Marathon beim Ironman in Nizza, war für für mich bald klar, dass ich so schnell wie möglich versuchen werde, diese Scharte auszuwetzen. Das Ergebnis entsprach absolut nicht meinem Trainingszustand. Deshalb war ich auch schon eine Woche danach für Regensburg gemeldet. Gewusst haben das nur ganz wenige. War ja nur für mein Ego wichtig und hab deshalb gar kein großes Tamtam drum gemacht.
Die Vorbereitung für das Rennen war allerdings nicht wirklich optimal. Denn zuerst war nach Nizza mal Regeneration angesagt. Dann kam das Challenge Wochenende in Roth, danach stand der mir so wichtige Sprinttriathlon in Waldenburg an, eine Woche später Referee in Frankfurt und dann war der Eschelbacher Triathlon noch zu organisieren. Und das Wetter war in dieser Zeit auch nicht so toll, dass es zu längeren Radausfahrten eingeladen hätte. Also bin ich in den sechs Wochen gerade zweimal knapp über hundert Kilometer geradelt. Das Lauftraining war soweit ok.

 

Die Wettervorhersage für den Ironman Regensburg deutete auf eine nasse Angelegenheit hin. Am Samstag beim Check-In war noch eitel Sonnenschein. Aber schon Sonntagmorgen beim Rad herrichten eine Stunde vor dem Start schüttete es.
Beim Start der knapp 2000 Athleten hatte ich grosse Bedenken bezüglich Brügel und Tritten. Denn beim IM in Nizza hatten wir das ganze Mittelmeer zur Verfügung und das Feld hat sich nicht verteilt. Der Guggenberger See bei Neutraubling ist dagegen ein kleiner Tümpel. Es ging aber erstaunlich gesittet zu. Feindberührungen im üblichen Maße. Deshalb konnte ich auch meist so schwimmen wie ich mir das vorgenommen hatte – ohne Stress. Nach 1:04:02 Std. war ich als 433. wieder an Land und damit voll Zufrieden. Beim Radfahren war mein Plan, nicht zu schnell zu fahren, um die Beine für den Marathon zu schonen. Das gelang nicht immer, denn schon beim ersten Anstieg nach Brennberg hoch erhöhte ich den Druck, um einen Großteil der schnelleren Schwimmer wieder zuschnappen. Bei der „Pisse“ und dem garstigen Wind wurden die Haxen bei der Abfahrt auch nicht wirklich locker. Auf dem flacheren sehr windanfälligen Teil der Radstrecke formierten sich natürlich wieder Lutschergruppen. Denen ist es natürlich immer recht wenn schnellere von hinten kommen, um entspannt mitzufahren. Die Referees, unter denen auch Babs war, hatten alle Hände voll zu tun. Das vorbei- bzw. wegfahren hat mich natürlich schon einige Körner gekostet. Noch in der ersten Runde hab ich Babs sogar getroffen. Das hat richtig gut getan. Denn so konnte sie mal ein bisschen an meiner Seite bleiben. Normalerweise baller ich binnen weniger Sekunden an ihr vorbei.

  

Nach 4:57:29 Std war die Regenschlacht auf dem Rad beendet und ich lag mittlerweile auf dem 72. Platz. Jetzt nur noch einen vernünftigen Marathon laufen. Geplant hatte ich einen 3:15 -3:20 Std. Marathon, also jeden Kilometer in 4:35 -4:40 min. Ich bin entsprechend losgelaufen und es ging auch recht locker. Nach zwei von vier zu laufenden Runden lag ich noch voll im Plan. Ab da bekam ich aber langsam Muskuläre Probleme und ich konnte das Tempo nicht mehr gleichmäßig laufen.

  

Die schöne, mit vielen begeisterten Zuschauern gesäumte Laufstrecke hatte es aber auch in sich. Viele kleine Auf und Abs und alle Arten von Geläuf (Asphalt, Wiese, Schotter, Knochensteine, Kopfsteinpflaster, Rasengitter, Split,..) forderten meine Waden doch so sehr, dass sie sich in der letzten Runde verkrampften und dadurch das Lauftempo weiter fallen ließen. Aber ich bin keinen einzigen Meter gegangen und konnte die letzten Meter durch den proppenvollen Zielkanal in der Altstadt von Regensburg richtig genießen!

     

Nach 9:36:27 Std. blieb die Uhr für mich stehen. Mit Platz 82. Gesamt und 10. in meiner Ak bin ich sehr zufrieden. Dass nebenbei noch eine Hawaii-Quali heraussprang, war Balsam für mein geschundenes Sportler-Ego. Ja, ich kann´s also noch!! Ich hab den Slot allerdings nicht angenommen, da wir wie angekündigt dieses Jahr noch nach Mexico fliegen werden.
Aber jetzt werde ich erstmal ein paar Bergtouren zur Entspannung absolvieren.

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30.07.2011  19. FzS Triathlon Eschelbach

Wer schnell schwimmt, schnall Rad fährt und dann noch schnell läuft, der ist beim Triathlon meist weit vorne platziert. Genau das tat Bernd Lindenmann aus Forchtenberg am Samstag beim 19. FzS Triathlon. Mit einem beherzten Lauf sicherte er sich verdient den ersten „Auswärtssieg“ seit Jahren in Eschelbach. Ich konnte wenigstens den zweiten Platz halten.
Bericht unter FzS Triathlon

Bilder  

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17.07.2011 22. Bergfest Triathlon Waldenburg

Endlich hat´s mal wieder zum Sieg in Waldenburg gereicht!

Wer mich kennt, der weiss was mir der Sprint Triathlon in Waldenburg bedeudet. Es ist für mich immer eines der wichtigsten Rennen der Saison. Deshalb hab ich, seid ich dort am 30.08.1992 meinen allerersten Triathlon bestritten habe, nur ein einziges mal, wegen einer Hawaiiquali 2006, nicht an diesem tollen Wettkampf teilgenommen!

Weil ich eben genau dort mit diesem herrlichen Sport begonnen habe, liegt mir dieses Rennen besonders am Herzen. Natürlich ist die Erwartung und der Druck beim Heimrennen auch immer besonders groß. Nirgends sind mehr Bekannte und Freunde an der Strecke die mich anfeuern und bei keinem anderen Rennen heißt es vor dem Start häufiger: „Aber heut gwinnsch des Ding!“. Das ist schön und tut gut, macht mich aber auch ganz schön nervös.

So war´s auch dieses Jahr wieder. Laut Startliste war der Sieg wirklich machbar. Natürlich kennt man nicht alle und weiß auch nicht unbedingt wie die Konkurrenz drauf ist, aber rein vom Papier her standen die Zeichen gut. Ich war seid Jahren immer vorne mit dabei - da hätt ich nen Sieg ja mal wieder verdient. Allerdings hatte ich das Gefühl körperlich nicht gerade auf der Höhe zu sein. Seit dem bescheidenen Ironman in Nizza war ich ständig platt und hab deshalb auch auf harte Einheiten verzichtet um mich irgendwie zu erholen. Am Samstag war ich nochmals ne halbe Stunde laufen und war total kraft- und Saftlos und danach natürlich entsprechend Depri.

Abgenommen hat mir das am Sonntagmorgen in Waldenburg natürlich niemand. Triathleten typisches Tiefstapeln halt. War mir irgendwann auch egal was die andern sagten, ich hab mich bescheiden gefühlt – basta. Ich bin deshalb auch erst auf den letzten Drücker raus zum See. Lange im Regen rum stehen wollte ich zudem auch nicht.

Ein wenig Sorgen machte mir das Wetter im Bezug aufs Radfahren. Denn das Bremsen von Carbonlaufrädern bei Nässe ist ne spannende Sache – die reagieren lange nicht und packen dann plötzlich zu. Hatte aber letztendlich keine Probleme damit.

Beim schwimmen hab ich mich gleich hinter Julian Kretschmann gehängt und gehofft, dass er diesmal ohne Umwege auf die Wendeboje zu schwimmt. Hat ganz gut geklappt und so kamen wir ohne große Feindberührung in einer ganz passablen Zeit am Schwimmziel an. Als elfter in 7:53 Min. ging´s zum ersten Wechsel. Der war ganz i.O. Auf dem Rad hab ich gleich Druck gemacht um zu schauen wer und wie viele sich davon gemacht hatten. Am ersten Berg hab ich mir bereits ein heißes Eisen, Bernd Lindenmann, geschnappt. Die Bibers hoch war dann das Führung Motorrad schon zu sehen. Hab dann allerdings noch einige Zeit gebraucht um den Führenden Fabian Bruchmann einzuholen. Ab Kilometer 13 war ich dann hinterm Motorrad unterwegs. Ist immer wieder toll ein Rennen anzuführen, aber am Ende vorne zu sein zählt! Am gefährlichsten beim Radfahren waren die Überrundungen, da wurde es als bedrohlich eng.

     

Beim zweiten Wechsel in die Laufschuhe hatte ich dann 42 bzw. 48 Sekunden Vorsprung auf die nächsten Verfolger. Das hat mir Babs nach dem ersten Kilometer gleich mitgeteilt. Zeit zum bummeln war also nicht. Führungsradler Timo Bach hat mich während des Laufs immer gut motiviert und mir den Abstand zu den Verfolgern mitgeteilt (Vielen Dank!).

Hatte echt bammel, dass es wieder nicht reicht, denn beim laufen hatte ich nicht wirklich das Gefühl schnell zu sein. Als die Konkurrenz bei Kilometer 4 nicht mehr in Sichtweite war, kam langsam etwas Freude auf. Babs, Mac und Timo haben mich dann noch mal super angefeuert und mich beruhigt, dass mich niemand mehr einholen kann. Danach hab ich den Einlauf zum und über den Sportplatz einfach nur genossen. So viele Bekannte die mich da noch mal angefeuert haben - das war sooo geil – endlich hab ich mal wieder meinen Lieblingswettkampf gewonnen.

             

          Der zweitplatzierte Fabian Bruchmann                                                   Dauerkonkurent Markus Wiedemann

Bin jetzt total Happy – die Wiedergutmachung für die verpatzte Hawaii-Quali. Das mich das so freut, kann vielleicht nicht jeder verstehen, ist ja nur ein Volks-Triathlon. Für mich ist das der Heimwettkampf, hier hab ich mit Triathlon angefangen und ich hab vor zwölf Jahren mein erstes Rennen gewonnen – einfach ein ganz besonderes Rennen.

Zudem muss man den Veranstaltern, vor allem der Familie Bach, ein ganz dickes Lob aussprechen!!! Seid Jahren wird dieser schon immer gut organisierte Wettkampf immer weiter verbessert. Vom Top Preis-Leistungsverhältnis, über beste Streckensicherung und Wechselzonen, spitze Endverpflegung mit Massage bis hin zur zügigen und würdigen Siegerehrung und Tombolla. Alles nahezu perfekt. Ich komm viel herum, aber es gibt nur ganz wenige Veranstaltungen die da mithalten können!!!! Vielen Dank.

Über die vielen Glückwünsche und Gratulationen hab ich mich natürlich auch sehr gefreut. Daß ich gewonnen habe hat sich dank Hohenloher Zeitung am Montag ja schnell verbreitet. Montags als Titelbild zu erscheinen schafft man auch nicht alle Tage, und Tags drauf noch ne Homestorry;-)

Ergebnis

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26.06.2011  Ironman France - Shit happens!!

Vielen Dank für die Glückwünsche zur Hawaii-Quali 2011.  Die kamen aber leider etwas zu früh;-) War gestern nicht wirklich mein Rennen und deshalb hat´s auch nicht für Hawaii gereicht. Ja manchmal kommt´s halt anders als man denkt!

Schon beim Schwimmen gabs nahezu 3,8 km Schläge und Tritte, eine noch nie erlebte Keilerei war das. Deshalb war ich mit der Schwimmzeit von 1:05:47 Std echt zufrieden. Ich dachte im Wasser es wär viel mehr Zeit vergangen, so Mühseelig wie das voranging.

Auf dem Rad lief´s gleich relativ gut. Bin jedoch nicht zu wild losgeballert, da ich noch nie einen Ironman mit so langen Anstiegen gemacht habe. Trotzdem bin ich permanet am Überholen gewesen, wenn auch ich noch nie so oft selbst überholt wurde wie bei diesem Rennen. Es war aber beim zwanzig Kilometer Ansteig zum Col de l´Ecre schon so warm, dass ich echt ein bisschen vorsichtig war und nicht übertreiben wollte. Verpflegt hab ich mich eigentlich ganz gut. Trotzdem hatte ich nach der Hälfte der Radstrecke schon leichte Krämpfe in den Oberschenkeln. Die Abfahrten bin ich dann runter wie ein Verrückter - war echt geil!!

Als ich durch die Berge durch war und wieder unten auf Meerhöhe war wir schon klar was da heute noch auf mich zu kommt. Es war so schweine heiß in Nizza. Die gefahrene Radzeit war exakt die, die ich mir vorgenommen hatte. also Schwimmen ok, Radfahren ok- jetzt noch 3:19 Marathon dann alles ok!!

Aber schon beim Wechsel fühlten sich meine Beine nicht wirklich toll an. Meine Socken hab ich auch nicht gewechselt, was noch böse Folgen haben sollte. Auf der Laufstrecke war´s dann brütend heiß, wie gesagt ohne Schatten. Bin zu Beginn rein nach Puls gelaufen immer schön 80 %, ging wunderbar, obwohl ich mich beschissen gefühlt hab. Die Durchgangszeiten haben sich halt vom Puls so ergeben. Kurz nach Kilometer 15 ist plötzlich meine Puls um 15 Schläge abgesackt, mir wurd´s übel und schwindelig. Da hab ich zum erstenmal gedacht das war´s. Bin aber immer weiter getippelt und hab mich bei der nächsten Dusche erst mal komplett runter gekühlt und nen Activator von Babs reichen lassen. Danach gings wieder ein bisschen, das Tempo war aber hin. Die Laufstrecke ist so brutal Psycho, das hätt ich nie gedacht. Man sieht nahezu von einem Wendepunkt zu anderen, also ca. 5 km. Das macht einen total Panne. Und wenn´s dann nicht läuft und man muss noch zweimal hin und her, wird´s richtig zornig. Die Kreislauf Absacker kamen immer wieder, zudem hatte ich mittlerweile Blasen (Schmerzen) an beiden Fußsohlen, weil ich mit dreckigen steinigen Socken losgelaufen bin. Bei Kilometer 25 musste ich dann gehen - trinken - duschen - Activator weiter. 

Bei Kilometer 30 hatte ich mich wieder halbwegs aufgerafft, plötzlich die gleiche Scheisse wieder, nur wir hatte keinen Activator mehr zu Hand. Dann war ich so am Sack, dass ich das erstemal wirklich ernsthaft ans Austeigen gedacht habe. Babs hat mich aber irgendwie am Leben gehalten und motiviert. So bin ich halt weitergeschläppelt, aber nicht wirklich vorangekommen. Irgendwann war aber der letzte Wendepunkt erreicht und wir machten uns auf die letzten 5,5 km Richtung Ziel. Das vor Augen und damit zu wissen dass dieses Drama nun bald ein Ende hat, hat mich nochmal ein wenig ins Leben zurückgeholt und ich hatte wieder das Gefühl halbwegs voran zu kommen. Babs lies mich bis ins Ziel keinen Meter mehr aus den Augen, so dass sie dann den Zieleinlauf selbst verpasste.

Ich bin froh, dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin. Die Frage ob ich Zufrieden bin erübrigt sich!! Es sind genügend Sportler auf der Strecke geblieben, aber halt viele auch schneller als ich, obwohl die die gleichen Bedingungen hatten. Satz mit X - war halt niX! Ergebnis

Jetzt machen wir uns hier noch ein paar schöne Tage, weil schön ist es hier!!!!

Bis die Tage Uwe

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25.06.2011  Ei´checkt is!

So, jetzt kann`s los gehn.

Zum Glück hab ich mich in den letzten Tagen hier in Nizza von meiner Seuche erholt und fühl mich so wie gewünscht. Babs und ich geniessen die Tage hier, was wohl zur schnellen Genesung beigetragen hat. Sind gestern zusammen im Auto die Hammer Radstrecke abgefahren. Da die voll durch die Berge geht war das ne ganz anstrengende Sache für Babs, die gefahren ist. Ich bin einen Anstieg hochgeradelt und die langen Abfahrten runter gedüst. Ist wesentlich angenehmer als mit dem Wagen. Heute war ich kurz im Meer schwimmen, was ganz ok war. Das Meer war ruhig - hoffentlich Morgen auch!

              

Heute Nachmittag hab ich dann mein geliebtes Crono in die unendlich lange Wechselzone gebracht, die Beutel abgegeben und mich dann in unserem 75m² Appartement, direkt am Meer und an der Laufstrecke, von Babs mit leckerer Pasta verköstigen lassen.

Ich hoffe mal, dass meine zwanzigste Lange ähnlich verläuft wie immer, dann wär ich sehr zufreiden. Einen flotten Marathon würd ich gerne mal wieder laufen, ohne Gehumpel und Walking Einlagen. Die Strecke ist absolut flach, dafür ohne den geringsten Schatten, sollte mir aber entgegen kommen. Sehr warm soll´s Morgen werden. Aber egal, es ham alle das gleiche Wetter;-) Magic (der startet Morgen auch) hat mit Babs schon einen Deal vereinbart der mich motivieren soll: Wenn ich die Quali hol, gehört die Nacht Magic und mir in den Nachtclubs von Nizza:-))

Nun noch kurz meine Prio-Liste: Ankommen - unter 10:00 Std. - Ak Pl.8 (Hawaii Quali) - Alles besser als 9:30 Std., wär ich überglücklich!!!!  

Vielen Dank an alle für die vielen lieben SMS und Emails, dass ihr an mich denkt und die Daumen drückt. 

Ich werde alles geben!!!

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22.06.2011  Ironman France Nizza

Am Sonntag werd ich mal wieder einen Ironman in Angriff nehmen und da es mein 20. Langdistanz-Rennen sein wird, hab ich mir gedacht, darf auch die Strecke etwas besonderes sein. Zumindest die Radstrecke soll es in sich haben.

Da ich letztes Jahr verletzungsbedingt dort nicht an den Start gehen konnte, versuch ichs halt dieses Jahr mal. Die Vorbereitung lief wunderbar. Bis vergangenes Wochenende, da hat´s mich leicht „aufgestellt“, und jetzt hab ich mir am Montag nach dem Schwimmtraining auch noch eine Erkältung eingefangen, muss Tabletten schlucken und fühl mich total Schlapp. Ist nicht gerade motivierend. Mach halt jetzt voll total Pause um irgendwie wieder fit zu werden. Das Ziel, einen der begehrten Hawaii-Slots zu ergattern hab ich noch nicht aus den Augen verloren. Heute Nacht fahren Babs und ich los an die Cote d`Azur in die Sonne und vielleicht wird dann alles wieder werden wie´s sein muss!

Wenn in unserem Appartement alles so ist wie angekündigt, werd ich mich mal in den nächsten Tagen an dieser Stelle mal aus Nizza melden.

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In diesem Sinne – Hang Loose!!

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11.06.2011 Kallmünz Triathlon

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05.06.2011 Kraichgau Challenge Kurzdistanz

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28.05.2011 Stockholm Marathon

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15.05.2011 Trollinger HM Heilbronn

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01.05.2011 Stadtlauf Öhringen

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19.03.-02.01.2011 Magic-Camp Fuerteventura

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12.03.2011 Braveheartbattle Münnerstadt

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7.02.2011 Weibertreu HM Weinsberg

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30.01.2011 Ski-Trail Tannheim

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06.01.2011  Schwäbisch Haller Dreiköniglauf

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31.12.2010  Sylvesterlauf 2010

Auch dieses Jahr folgten wieder viele Läuferinnen und Läufer der Einladung zum Traditonellen Zweistunden Sylvesterlauf in Eschelbach. 29 Sportler wollten das Jahr mit einem gemütlichen Lauf beenden.
 
Das war mein Vorhaben auch, aber leider musste ich selbst wegen einer starken Erkältung auf den Lauf verzichten:-(

Im Wald ist ein vernüftiges laufen wegen der Schneemassen zur Zeit nicht möglich. Deshalb hab ich mir als Strecke die Drei Schlösser Runde gedacht. Die verläuft überwiegend auf laufbaren Radwegen. 
       
Mac Mühlbeyer war der Guide und hat die schnelle Gruppe über Neuenstein, Öhringen und Pfedelbach an den Schlössern vorbei und durch die Weinberge von Michelbach zurück nach Eschelbach geführt. Die etwas gemütlicher laufende Gruppe lief aber auch bis nach Öhringen, und war deshalb nur wenige Minuten vor der "schnellen" Gruppe zurück.
Anschließend war wieder bibbern in geselliger Runde in der kalten Garage angesagt, wo genügend Material zum auffüllen der verbrauchten Energie und zum innerlichen aufheizen bereit stand.

 

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